Skizzen-Pläne

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Die Gemeinde Hünxe, auf deren Gebiet die geplante Auskiesung liegt, hat von Anfang an immer wieder beteuert, daß sie gegen diese Auskiesung ist. Trotzdem hat sie immer wieder versucht, dem Auskieser ein Türchen zu öffnen. Da Wege mitten durch das Gelände im Besitz der Gemeinde sind, wäre hier schon ein Knackpunkt zur Verhinderung der Auskiesung. Das folgende Böschungsprofil macht deutlich welche Folgen ein Festhalten der Wege für die Antragstellerin hat. Auch andere Grundstücke sind noch im Besitz verschiedener Eigentümer. Ziehen alle an einem Strang und behalten ihre Grundstücke, wäre die Fläche zerstückelt und nur ein Unternehmer der mit dem Kopf durch die Wand will, würde hier seine Arbeit aufnehmen. Mit Unternehmerischer Glanzleistung hätte das absolut nichts zu tun.

Böschungsprofil

Da es sich um Fließsand handelt, könnte man nicht direkt senkrecht neben dem Weg abgraben. Außerdem könnte Hünxe darauf bestehen, daß die wertvollen alten Bäume, z.T. Alleen, erhalten bleiben. Hier ist ein Zusammenarbeiten aller Grundstückseigentümer, Behörden und Politiker gefordert, nach dem alten Motto: “Gemeinsam sind wir stark”.

Rechenbeispiel für den Fahnenbergweg als Allee

1350m Wegelänge x (45+105):2 (Fläche Trapez)x12m = 1.215.000m³Kies

Bei Wasserfläche links und rechts müssten die Schutzstreifen noch breiter werden!

Abgrabungsbereich Fliebeckshof - Darstellung im GEP

Der Abgrabungsbereich, im GEP ausgewiesen, ist der gesamte umrandete, gezahnte Bereich. Bekäme die Antragstellerin die Genehmigung zur Abgrabung, dürfte und würde sie die ganze Fläche auskiesen. Wie Hr. Zielonka, Vertreter der Antragstellerin Fa. Rossenray, immer wieder gesagt hat, müsse er die ganze Fläche auskiesen, da es politisch gewollt sei und wirtschaftlich sein müsse. Die erste Antragsfläche war der schraffierte Bereich. Wegen der Nähe zur Wohnbebauung und den damit auftretenden Schwierigkeiten wird nun versucht, die gelbe Fläche als Startfläche genehmigt zu bekommen. Danach würde man versuchen die alte Fläche wieder in Angriff zu nehmen. Als nächstes wäre dann die rosa gefleckte Fläche an der Reihe. Rossenray hat niemals erklärt, auf diese Fläche zu verzichten.

Auch Hr. Hansen, der Hünxer Bürgermeister, dem das Wohl seiner Bruckhausener Bürger so am Herzen liegt, weiß von dieser Situation, und hat sie jetzt, 12.10.2002, zum ersten mal ins Spiel gebracht. Doch dieses Zugeständnis wird er, wenn überhaupt, Herrn Zielonka nur mit der Abgabe der Wegeverbindungen abkaufen können. Solange die Fläche im GEP ist, wird ihm das nicht viel nützen, denn, wenn die Fläche in Angriff genommen werden soll, lebt keiner der heute Verantwortlichen mehr und der  Auskieser wird sagen “Was stört mich mein Geschwätz von gestern”.

Abgrabungsbereich mit Sperrgrundstücken

Die in rot dargestellten Flächen zeigen wie die Fläche zerstückelt wird, wenn die Eigentümer ihre Grundstücke nicht an den Auskieser abgeben. Die Flächen im linken Teil sind im Besitz verschiedener privater Eigentümer, die schmale durchgehende Fläche zwischen dem Schwarzen- und Fahnenbergweg gehört der evangelischen Kirchengemeinde Hünxe und der Fahnenbergweg ist Eigentum der Gemeinde Hünxe. Dem Auskieser gehören also noch längst nicht alle Grundstücke. Schon allein dadurch wäre ihm das immer wieder gerne vorgebrachte “Recht auf Auskiesung” verwehrt. Eine Enteignung der Grundstückseigentümer ist rechtlich nicht möglich.

Darstellung des Naherholungsgebietes heute Wege, Wiesen, Acker, Alleen und Wälder

 

Abgrabungsbereich im Jahr 2045

Nach ca. 40 Jahren Baggerbetrieb soll ein ca 75 ha großer See bleiben. Da das Gelände von West nach Ost heute schon um 6m abfällt, müsste zum Schutz der Brömmenkampsiedlung ein hoher Damm aufgeschüttet werden.

Abgrabungsbereich im Jahr 2060

Nach 55 Jahren könnte es so aussehen. Da der Antragstellerin immer wieder das “Recht auf Auskiesung” zugesprochen wird, und die gesamte Fläche, siehe oben, im Gebietsentwicklungsplan ausgewiesen ist, wird sie diese Möglichkeit voll ausschöpfen. Alle Wegeverbindungen sind verschwunden. Nur ein Fussweg entlang des alten Möllebecks ist dann als “direkte” Verbindung zwischen Dinslaken und Hünxe für die Fußgänger übriggeblieben.

Mit etwas gutem Willen wäre aber auch das möglich, und zwar schon etwa 2030.

möglicher Endstand ca 2030

Obwohl wir gegen eine Auskiesung sind, haben wir einmal gedacht. Das kann natürlich nichts sein, denn es kommt ja von einfachen Bürgern und nicht von Politikern, die nur das Wohl ihrer Gemeinde vor Augen haben.

Die westliche Teilfläche ist fast unverändert, die Gemeinde Hünxe hat ihre Flächen und Wege, die ev. Kirchengemeinde ihr Grundstück behalten. Entlang des Fahnenbergweges hat man das Projekt Streuobstwiesen aufgenommen, sehr zur Freude der Kinder. Denn welcher Apfel schmeckt besser als ein selbst gepflückter von fremdem Baum?

Der Altholzbestand ist erhalten und zusätzlich sind neue Bäume und Grün gepflanzt. Das wäre Kompensation vor Ort. Die Landwirtschaft kann weiter Flächen bestellen und mit “Golfen am See umrahmt von Wiesen und Bäumen” werben die Bruckhausener für ihren Verein.

Entlang des alten Möllebecks führt ein Weg für Wanderer und Radfahrer direkt an den Hünxer Ortskern. Der Auskieser könnte schon von Anfang an mit der ortsnahen Kompensation beginnen. Die kleiner gestalteten Seen können mühelos auch von älteren Menschen bei einem Spaziergang umrundet werden, und Freizeitaktivisten wie auch Hundebesitzer haben genug Möglichkeiten und nicht nur einen Weg um einen großen See.

Die Geländeverhältnisse erlauben fast keine andere Lösung, doch wie oben gesagt: Eine Vision, denn die Idee kommt von den falschen Leuten.

Oder hat vielleicht schon ein Politiker oder Verwaltungsbeamter die gleiche Idee gehabt. Das wäre doch mal eine Grundlage für ein Konsensgespräch.

Bei jedem Vorschlag muss als oberstes Gebot das Wohl der Bevölkerung stehen und nicht die Planungssicherheit und das Wohl des “Investors”   

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